Radeln Sie auf den Spuren der Römer und folgen Sie der ehemaligen römischen Staatsstraße auf der vierten Etappe von Erftstadt bis nach Zülpich und tauchen Sie ein in die römische Geschichte des Rheinlands.
Weiter geht es auf der Agrippstraß auf zunächst Feld- und Radwegen. Nach dem Aufstieg aus dem Königsberger Tal, radelt man wieder hinab ins Urftal, um dann nach einer Weile, in Höhe eines Bauernhofes rechts abzubiegen. Entlang einer Bahntrasse schlängelt sich der Weg durch idyllische Wäldchen und entlang landwirtschaftlich genutzten Flächen bis zu einem Bahnübergang, an dem man die Trasse dann quert.
Umringt von landwirtschaftlichen Flächen bahnt man sich den Weg vorbei an Nettersheim bis nach Schliefenbach. Dort bietet sich eine Verschnaufpause auf dem zum Teil rekonstruierten römischen Tempel "Görresburg" an. Das römische Matronen Heiligtum wurde auf Grund der Nähe zur Agrippastraße nicht nur von Einheimischen, sondern häufig auch von Reisenden aufgesucht. Auch heutzutage findet man noch häufig Opfergaben, wie Obst oder Feldfrüchte vor den Weihsteinen. Nur wenige Meter weiter auf den Spuren der Römerstraße befindet sich ein weiteres Relikt aus der längst vergangenen Zeit, die Vicus Marcomagus. Wer möchte kann sich hier auf spannenden Infotafeln tiefer in die Materie einlesen.
Weiterhin durch schattige Waldgebiete führt die Strecke entlang einer Bahntrasse und folgt einem Feldweg durch eine idyllische Naturlandschaft Richtung Blankenheimdorf. In der Ortschaft kann man seine Reisevorräte nochmals aufstocken, bevor man sich vorbei an Bauernhöfen und Wiesen auf den Weg Richtung Schmidtheim macht.
Gerade in Schmidtheim angekommen, so verlässt man es auch bereits wieder, um das letzte Stück der Agrippastraße erneut durch erholsame Wälder zu bestreiten und schlussendlich an der Radstation Jakobsweg zu beenden.
Wegweisung
Die Strecke ist komplett mit Routenlogo ausgeschildert.
Darüber hinaus ist die Strecke mit verschiedenen Informationselementen versehen. Informationsstellen erläutern den Verlauf und Aufbau der Straßen, die archäologischen Denkmäler am Wegesrand und Sehenswertes in der Umgebung, das einen Abstecher lohnt. Den Verlauf der eigentlichen Römerstraße selbst kennzeichnen vor Ort an vielen Stellen Säuleneichen, auch und insbesondere dort, wo die antike Straße selbst heute nicht mehr erhalten ist. Im Boden eingebrachte Betonpfeile markieren Stellen, an denen die Rad- und Wanderroute den Verlauf der Römerstraße kreuzt. Meilentaktungen ermöglichen es, an einzelnen Orten die jeweilige Entfernung zum Ausgangspunkt der Straße in Köln abzulesen.
Streckenverlauf
Die Strecke ist relativ flach, da sie überwiegend durch die flache Bördelandschaft führt. Die Strecke führt dabei in großen Teilen durch landwirtschaflich genutzte Agrarflächen. Neben asphaltierten Teilstücken sind auch größere unbefestigte Feld- und Waldwege zu finden.
Der Startpunkt der 4. Etappe ist ausgehend von Kall Bf bis zur Haltestelle Margaretenhof mit der Linien 891 zu erreichen.
Achtung! Das Mitnehmen eins Fahrrads ist nicht zwingend gewehrleistet.