Auf dieser ca. 6,5 km langen Wanderung erwarten uns Kontraste aus Berg und Tal, Menschengemachtes und reiner Natur.
Einmal Wurmtal mit Seitenwechsel.
Gleich zu Beginn liegen riesenhafte weiße Steineier im Weg, kein Dinosauriergelege, sondern die Kunstinstallation „Black & White“. Sie erinnern an die bis 1929 aktive Sodafabrikation in Würselen. Auch deren Vermächtnis, eine bis zu 10 Meter mächtige Kalkhalde aus Rückständen der Fabrik, wirkt fast wie ein Alien im Wurmtal. Schwarzes finden wir hüben wie drüben an den Hängen des Flusses. Reine Natur, da die Kohle hier bis an die Erdoberfläche reicht. Vom menschlichen Wirken erzählen die bis heute sichtbaren laubbedeckten Schürfmulden, die wir im Wald entdecken können. Menschengemacht, da die Hänge den Kohleabraum aufnehmen mussten. Die Hochebene der schwarzen angeschütteten Halde Gouley erstreckt sich zu Füßen einer Aussichtsplattform, während die der Halde Langenberg auf der Kohlscheider Wurmseite versteckt im Grün von Wald und Volksgarten schlummert. Die Wurm ganz unten kümmert es wenig, geschützt darf sie durch ihre selbst geschaffene Auenlandschaft mäandrieren.
Der Weg ist in beide Richtungen über das Wanderknotenpunktsystem gut markiert. Trotz kleinerer An- und Abstiege ist die Tour fast für jeden Wandertyp geeignet.
Streckenverlauf:
Die Wegweisung erfolgt durchgehend über das Wanderknotenpunktsystem der StädteRegion Aachen. Vom Startpunkt am Knotenpunkt 26, über die Knotenpunkte 32-40-39-41-42-43-44-3-4-68-70-71-72-74-75-35-25 zurück zu Knotenpunkt 26.
Das Wurm- und Broichbachtal lässt sich auch prima auf einge Faust erkunden. Mit dem Knotenpunktsystem lassen sich problemlos individuelle, auf die eigenen Bedürfnisse ausgerichtete Touren und Spaziergänge zusammenstellen. Einfach zu Hause die Zahlen der einzelnen Knotenpunkte notieren und der Beschilderung vor Ort folgen.