Die Tour führt Sie auf steigungsarmen Wegen und Straßen um die ehemalige Bergbaustadt Alsdorf im Aachener Steinkohlerevier. Die Relikte des Bergbaus begegnen Ihnen entlang der Wege umgeben von einer einmaligen Natur (insbesondere an den Bergehalden).
Diese schöne und abwechslungsreiche Tour beginnt in Alsdorf und führt zunächst zum Alsdorfer Tierpark. Entlang des Broichbachs geht es zuerst einmal auf unbefestigten Wegen durch das idyllische Broichbachtal, welchem wir bis zum Quellort in Linden-Neusen folgen. Von dort aus geht es nach St. Jöris, wo sich das Haus Kambach zur Besichtigung anbietet. Dieses schöne Kastell wird gastronomisch genutzt und dient ebenso als Clubhaus für den angeschlossenen Golfclub. Wer mag kann hier zu einer Pause einkehren und neue Kräfte für den weiteren Verlauf der Tour sammeln, welche inmitten von Feldern und Weideflächen weiter durch Warden und Hoengen führt, bis man schließlich im Stadtzentrum Alsdorfs ankommt. Die ehemalige Bergbaugemeinde ist heute eine moderne Stadt mit 48.000 Einwohnern und die ehemals industriell genutzten Flächen der Grube Anna sind zum „Anna Park“ umgestaltet worden. Von der ehemaligen Zeche ist heute nur noch der Förderturm zu bestaunen, die Geschichte lässt sich jedoch im Energeticon nacherleben und erfahren. Unter dem Motto „Energie erleben, Energie verstehen“ können Jung und Alt hier auf spannende Weise den Prozess der Energiegewinnung von Damals bis Heute erleben und erforschen. Im Anschluss verlassen wir das Alsdorfer Stadtzentrum in Richtung Norden um danach durch landwirtschaftlich genutzte Flächen in Richtung Busch und Zopp zu fahren, wo wir erneut in das Broichbachtal zurückkehren und „bachaufwärts“ in Richtung des Alsdorfer Tierparks und unserem Startpunkt radeln.
Highlights entlang der Strecke:
Direkt am Anfang der Tour kann das Teilstück zwischen den Knotenpunkten 63 und 76 nach vorherigen Regenfällen rutschig und matschig sein. Eine dauerhafte Ausnahme bildet das Teilstück in der Ortschaft Hoengen zwischen den Knotenpunkten 65 und 61, wo es auf dem Asphalt etwas holpriger werden kann. Ohne eigenen Radweg ist die Tour auf wenigen Metern zwischen den Knotenpunkten 76 und 78 in Linden-Neussen und im weiteren Verlauf nach Knotenpunkt 65 in der Ortschaft Warden angewiesen. Ansonsten verläuft die Tour überwiegend auf gut befestigten, autoarmen Rad- und Wirtschaftswegen sowie gering frequentierten Straßen und ist insgesamt relativ steigungsarm.
Streckenführung
Von der Haltestelle Alsdorf-Annapark folgen Sie zunächst der Würselner Straße in südliche Richtung, um zum Knotenpunkt 63 zu gelangen. Über die Knotenpunkte 76 - 78 - 79 - 67 - 66 - 65 - 64 - 61 - 59 - 58 - 31 - 28 - 27 - geht es wieder zu Knotenpunkt 63 und von dort zurück zur Haltestelle Alsdorf-Annapark.
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